BSc in Umweltwissenschaften und Technologie
Umweltwissenschaftler/in UH/ETH
untersuchen, analysieren, beobachten, auswerten, erforschen, dokumentieren, berichten, beraten
Was macht ein/e Umweltwissenschaftler/in UH/ETH?
Umweltwissenschaftler und Umweltwissenschaftlerinnen beschäftigen sich mit Ökologie, Biodiversität und nachhaltiger Entwicklung. Sie setzen sich mit der Natur auseinander und mit der Frage, wie wir diese schützen können. Sie versuchen, die in der Umwelt ablaufenden Prozesse besser zu verstehen und Lösungen zu finden, um Probleme zu beseitigen, die durch menschliche Eingriffe entstanden sind. Dazu gehören der Klimawandel, Umweltverschmutzung oder Ressourcenmanagement. Sie schauen zum Beispiel, wie sauber Luft, Wasser und Boden sind, und suchen nach Ursachen für Probleme wie Abfall, Schadstoffe oder Klimawandel.
Umweltwissenschaftler und Umweltwissenschaftlerinnen arbeiten oft draussen in der Natur, aber auch am Computer und im Labor. Ihr Ziel ist es, herauszufinden, was der Umwelt schadet und was man dagegen tun kann. Sie messen und untersuchen unterschiedliche Aspekte mit grosser Genauigkeit. Sie nehmen Proben, werten Daten aus und beobachten Pflanzen, Tiere und Landschaften. Danach erklären sie ihre Ergebnisse so, dass andere Menschen sie verstehen können, zum Beispiel Firmen, Behörden oder Schulen. So helfen sie dabei, gute Entscheidungen zu treffen und die Umwelt zu schützen.
Der Beruf ist spannend für alle, die gern forschen, draussen unterwegs sind und etwas Sinnvolles tun möchten. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft, weil sie helfen, die Erde sauberer und gesünder zu machen.
Was und wozu?
- Damit Luft, Wasser und Boden sauber bleiben, misst der Umweltwissenschaftler Werte und wertet Proben aus.
- Damit Schäden an der Natur früh erkannt werden, beobachtet die Umweltwissenschaftlerin Pflanzen, Tiere und Landschaften genau.
- Damit man Umweltrisiken besser versteht, analysiert der Umweltwissenschaftler Daten und vergleicht verschiedene Ergebnisse.
- Damit Menschen und Firmen die Umwelt besser schützen können, erklärt die Umweltwissenschaftlerin ihre Forschung und gibt Tipps.
Facts
- Zutritt
- Gymnasiale Maturität, Berufsmaturität mit Ergänzungsprüfung oder Hochschulabschluss.
- Ausbildung
- 3 Jahre Bachelorstudium, 2 Jahre zusätzlich für den Master.
- Sonnenseite
- Umweltwissenschaftler/innen können viel für den Schutz von Natur und Klima tun. Die Arbeit ist abwechslungsreich und spannend, weil sie abwechslungsweise draussen in der Natur, im Labor und am Computer stattfindet.
- Schattenseite
- Manchmal ist der Beruf anstrengend, weil die Wissenschaftler/innen sehr genau messen, über lange Zeit Daten auswerten, und viel am Computer arbeiten müssen. Ausserdem können sie nicht immer sofort sehen, ob ihre Arbeit etwas verändert, weil Umweltschutz oft viel Zeit braucht.
- Gut zu wissen
- Die Umweltwissenschaften verbinden viele verschiedene Fachgebiete miteinander. Sie stützen sich vor allem auf Biologie, Geografie und andere Naturwissenschaften, aber auch auf Wissen über Gesellschaft, Wirtschaft und Planung. Dabei geht es um wichtige Fragen zu Boden, Wasser und Luft und darum, wie diese Bereiche mit dem Menschen zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Die Fachleute arbeiten meist an Universitäten, für Behörden als selbständig Erwerbende oder in der Privatwirtschaft. Sie beschäftigen sich auch mit den politischen, juristischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für den Schutz unserer Umwelt bedeutsam sind.
TOP 10 Anforderungen
Karrierewege als Umweltwissenschaftler/in UH/ETH
Master in Transdisciplinary Studies of Climate, Environment and Energy TRACEE (UniL)
Umweltwissenschaftler/in UH/ETH
Umweltwissenschaftler/in UH/ETH
Gymnasiale Maturität oder gleichwertiger Abschluss (siehe Zutritt)